Was ist PDF/A?
Ein PDF, das sich in dreißig Jahren noch genauso öffnen lässt: keine Schriften vom Computer, keine externen Inhalte, kein Passwort.
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Was PDF/A bedeutet
PDF/A ist ein ISO-Standard (ISO 19005) für die Langzeitarchivierung elektronischer Dokumente. Ein PDF/A ist ein gewöhnliches PDF mit zusätzlichen Regeln: Alles, was zur Darstellung nötig ist, muss in der Datei stecken, und alles, was das Erscheinungsbild mit der Zeit verändern könnte, ist verboten. Das «A» steht für Archiv.
Die erste Version erschien 2005: PDF/A-1 (auf Basis von PDF 1.4, ohne Transparenzen). Es folgten PDF/A-2 (2011, erlaubt Transparenzen und Ebenen), PDF/A-3 (2012, erlaubt Anhänge beliebiger Formate, etwa das XML einer ZUGFeRD-Rechnung) und PDF/A-4 (2020, auf Basis von PDF 2.0). Der Buchstabe nach der Zahl ist die Konformitätsstufe: b sichert das Erscheinungsbild, a verlangt zusätzlich eine barrierefreie Struktur.
Unterschied zu PDF
| PDF/A | ||
|---|---|---|
| Schriften | Können vom Computer kommen | Alle eingebettet |
| Farben | Können vom Gerät abhängen | Über ein eingebettetes Farbprofil festgelegt |
| Passwort und Verschlüsselung | Erlaubt | Verboten |
| JavaScript, Audio, Video | Erlaubt | Verboten |
| Metadaten | Optional | Pflicht, im XMP-Format |
In Deutschland ist PDF/A meist empfohlen, nicht vorgeschrieben: Gerichte nehmen im elektronischen Rechtsverkehr auch gewöhnliche PDF an. Verbindlich ist PDF/A vor allem dort, wo die jeweilige Stelle es verlangt, etwa bei der Abgabe von Dissertationen an manchen Hochschulen.
Häufige Fragen
Was ist eine PDF/A-Datei?
Ein PDF nach ISO 19005, dem Standard für die Langzeitarchivierung: Es enthält alle nötigen Schriften und Farbprofile und hat kein Passwort, kein JavaScript und keine externen Inhalte.
Was bedeutet PDF/A-Konformität?
Dass die Datei alle Regeln der PDF/A-Version erfüllt, die sie angibt. Die Angabe allein beweist nichts: Erst ein Validator, der Regel für Regel prüft, kann das bestätigen.